
PrEP nach 2026: Zahlt die Krankenkasse weiter? Der Entscheid fällt bis Jahresende
Die Kostenübernahme der HIV-PrEP ist bis Ende 2026 befristet. Das EDI muss entscheiden, ob und wie es ab Januar 2027 weitergeht – und Aids-Hilfe Schweiz und Pink Cross haben eine klare Forderung.
Worum es geht Seit dem 1. Juli 2024 übernimmt die obligatorische Krankenversicherung unter bestimmten Bedingungen die Kosten der HIV-PrEP. Diese Regelung ist befristet. Laut einem gay.ch-Artikel vom 18. Oktober 2026, der sich auf einen NZZ-Bericht stützt, ist offen, was ab 2027 gilt.
Wer entscheidet Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) muss bis Ende 2026 entscheiden, ob die Kostenübernahme ab Januar 2027 weiterläuft und unter welchen Bedingungen. Die Eidgenössische Kommission für allgemeine Leistungen und Grundsatzfragen (ELGK) hat dafür den Bericht zum Programm vorliegen.
Was die Organisationen fordern Aids-Hilfe Schweiz und Pink Cross wollen, dass die Übernahme über die Pilotphase hinaus weiterläuft. Florian Vock von der Aids-Hilfe nennt Kosten von 50 bis 80 Franken pro Monat und findet, die PrEP solle nicht an die Franchise angerechnet werden. Er verweist ausserdem darauf, dass die neuen HIV-Diagnosen seit Jahren bei rund 300 bis 400 pro Jahr stagnieren, während das Ziel für 2030 deutlich darunter liegt.
Was das für dich heisst Bis zum Entscheid gelten die bisherigen Regeln. Aktuelle Kriterien, Zentren und Kosten erfährst du direkt bei SwissPrEPared (swissprepared.ch) oder einem Checkpoint in deiner Nähe. Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine medizinische Beratung. Hintergrund zu Zugang und Kosten: siehe unseren Überblicksartikel zur PrEP in der Schweiz.
Quellen & Hintergründe
- gay.ch (citing NZZ) ↗gay.ch (citing NZZ) · Abgerufen 22. Oktober 2026
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