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Fussball-WM 2026: Welche Teams am häufigsten queerfeindlich beleidigt wurden

Der FIFA-Schutzdienst für soziale Medien hat 17,1 Millionen Beiträge ausgewertet: Frankreich traf es bei queerfeindlichen Kommentaren am stärksten, dahinter Spanien und Portugal. Queerfeindlichkeit machte 4 Prozent der Beleidigungen aus.

· 3 Min. Lesezeit · Queer Switzerland editorial
Bild: Queer Switzerland

Die Zahlen Gemäss gay.ch (19. Oktober 2026) stützt sich die Auswertung auf den Bericht des FIFA Social Media Protection Service (SMPS) zur Weltmeisterschaft 2026 in Mexiko, Kanada und den USA. Die Software «Threat Matrix» hat 17,1 Millionen Beiträge und Kommentare untersucht; rund 477'000 wurden von KI markiert und von Menschen geprüft, 240'000 davon als beleidigend eingestuft. 165'000 Inhalte wurden den Plattformen gemeldet, bei rund 2'905 besteht der Verdacht auf Straftaten; 786 gingen an Strafverfolgungsbehörden. Die Zahl beleidigender Beiträge lag laut Bericht elfmal höher als bei der WM 2022 in Katar.

Wen es traf Allgemeine Beschimpfungen machten 43 Prozent aus, Rassismus 12 Prozent, Queerfeindlichkeit 4 Prozent. Am stärksten angefeindet wurde insgesamt Frankreich, vor Grossbritannien und Portugal. Bei queerfeindlichen Kommentaren lag Frankreich ebenfalls vorn, gefolgt von Spanien und Portugal. Ein einzelner Spieler erhielt über 10'000 Angriffe, rund 40 Prozent davon rassistisch, und war auch bei Queerfeindlichkeit die meistangegriffene Person.

Einordnung Die FIFA will mit dem System Spielerinnen, Spieler und Teams besser schützen und Beweise für Strafverfolger sammeln. Die Schweiz kommt im Bericht gemäss gay.ch nicht vor. Wer queerfeindliche Beiträge sieht, kann sie auf der Plattform melden; in der Schweiz nimmt auch die Meldestelle für Hassverbrechen von Pink Cross Fälle auf. Der Beitrag fasst die Berichterstattung von gay.ch zusammen; Primärquelle ist der FIFA-Bericht.

Quellen & Hintergründe

  1. gay.ch / FIFA SMPS ↗gay.ch / FIFA SMPS · Abgerufen 25. Oktober 2026

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