CSD-Anschlag Berlin: Verdächtiger erschossen — islamistischer Terrorakt bestätigt

UPDATE — 26. Juli 2026: Am Sonntagnachmittag gegen 18 Uhr erschossen Spezialkräfte der Berliner Polizei den flüchtigen Tatverdächtigen in einem Kleingarten im Bezirk Spandau, nachdem er mit einer Stichwaffe auf die Beamten losgegangen war.
Die Berliner Behörden identifizierten den Mann als Abdul Ballout, 21 Jahre. Er war der Polizei bekannt und hatte eine rechtskräftige Vorstrafe wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat — er hatte versucht, der Terrororganisation IS beizutreten. Die Berliner Staatsanwaltschaft stufte den Anschlag offiziell als islamistisch motivierten Terrorakt ein.
Beim Angriff am Samstagabend fuhr der Täter mit einem Fahrzeug in die Menschenmenge nahe des Tiergartens, wo das CSD-Stadtfest stattfand. Eine Frau erlag ihren Verletzungen. Nach aktualisierten Angaben wurden insgesamt rund 29 Personen verletzt, mehrere davon schwer.
Der Anschlag reiht sich in eine wachsende Zahl islamistisch motivierter Angriffe auf queere Veranstaltungen in Europa ein. Deutsche LGBTIQ+-Verbände forderten nach dem Anschlag verstärkte Sicherheitsmassnahmen bei Pride-Veranstaltungen — und betonten zugleich, dass sich die Community nicht einschüchtern lassen werde.
Dieser Artikel ist die Folgemeldung zum Erstbericht vom 26. Juli, der die unmittelbaren Ereignisse des Anschlags dokumentierte.
































































