Homophobie an Innerschweizer Schule: Schueler wegen Sexualitaet bedroht und gemobbt

An der Mittelschule und Berufsschule Schwyz (MPS) wurde ein Schueler ueber laengere Zeit wegen seiner sexuellen Orientierung gemobbt und bedroht. Einem Bericht des Bote der Urschweiz und der Berichterstattung im Display Magazin zufolge eskalierte die Situation am 28. Mai 2026 waehrend eines Schulsportfestes: Mitschueler sollen den Betroffenen vor rund 100 Anwesenden unter anderem mit dem Ruf 'Du sollst dich aufhaengen' und homophoben Beleidigungen konfrontiert haben. Der Schueler soll nach dem Vorfall stark gezittert haben und dem Ohnmachtsanfall nahe gewesen sein.
Die Vorfaelle blieben nicht auf das Sportfest beschraenkt. Laut vorliegenden Berichten wurde der Betroffene auch ausserhalb von Schulveranstaltungen wiederholt verbal angegangen und in Situationen gebracht, die von Zeugen als einschuechternd beschrieben werden. Die Schule hat oeffenlich Massnahmen angekuendigt, darunter sensibilisierungsfoerdernde Initiativen. Wie konkret die Sanktionen ausfallen, blieb zunaechst unklar.
Der Fall zeigt, dass homophobes Mobbing an Schulen in der Schweiz kein Randphaenomen ist. Laut dem Jahresbericht der LGBTIQ+-Helpline 2025 betreffen Hassdelikte zu einem erheblichen Anteil Bildungseinrichtungen und das schulische Umfeld. Wer Beratung sucht oder einen Vorfall melden moechte, findet Anlaufstellen auf unserer Plattform unter Salud, Comunidad und beim nationalen Beratungsangebot der LGBTIQ-Helpline (lgbtiq-helpline.ch).











































