Zürich enthüllt erstes queeres Denkmal der Schweiz auf dem Friedhof Sihlfeld

Erstes queeres Denkmal der Schweiz Am Donnerstag, 20. August 2026, wurde auf dem Friedhof Sihlfeld in Zürich das erste queere Denkmal der Schweiz enthüllt. Der Stein ist das Ergebnis gemeinschaftlicher Arbeit: Rund 20 Mitglieder der queeren Community behauten und polierten ihn gemeinsam unter der Anleitung der Designerinnen Judith Schröter und Regine Brandt. Das Denkmal erinnert an jene, die durch anti-queere Gewalt ums Leben kamen oder gesellschaftlich ausgegrenzt wurden, und würdigt die Aktivistinnen und Aktivisten, die für LGBTIQ+-Rechte eingetreten sind.
Enthüllung mit Stadtpräsident und Drag-Queen Bei der Enthüllungsfeier sprachen Zürichs Stadtpräsident Raphael Golta und Drag-Queen Mona Gamie. Das Projekt wurde von mehreren queeren Organisationen und Religionsgemeinschaften unterstützt, darunter HAZ-Queer Zürich. Laut den Initiatorinnen und Initiatoren soll das Denkmal ein dauerhaftes Zeichen gegen Hass setzen und jüngere Generationen daran erinnern, wie hart die heute bestehenden Rechte erkämpft wurden.
Ein Ort mit besonderer Geschichte Das Denkmal ergänzt den bestehenden Regenbogen-Begräbnisplatz auf dem Friedhof Sihlfeld — nach Angaben der Organisationen der einzige queere Begräbnisplatz der Schweiz. Er bietet Menschen einen letzten Ruheplatz, der queere Identitäten und Vielfalt respektiert. Zusammen mit dem neuen Denkmal entsteht am Sihlfeld ein Erinnerungsort, der die Geschichte der LGBTIQ+-Community in Zürich sichtbar macht.
Quelle: SWI swissinfo.ch












































































