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Stiefkindadoption: warum Regenbogenfamilien weiter Druck machen

di Queer Switzerland editorialPubblicato 21 giugno 20264 min di lettura

Die Lesbenorganisation Schweiz, Pink Cross, TGNS und der Dachverband Regenbogenfamilien kritisieren den Entscheid des Staenderats vom 17. Juni 2026 zur erleichterten Stiefkindadoption. Aus Sicht der Organisationen bleiben dadurch viele Kinder in Regenbogenfamilien laenger in einer rechtlichen Zwischenlage, obwohl zwei Elternteile im Alltag Verantwortung tragen.

Der Streit ist fuer die Community nicht nur juristisch. Er betrifft Krankheit, Trennung, Tod, Reisen, Schule und viele Alltagssituationen, in denen rechtliche Elternschaft praktisch relevant wird. Wenn ein zweiter Elternteil erst ein langes und kantonal sehr unterschiedlich gehandhabtes Verfahren durchlaufen muss, entsteht Unsicherheit genau dort, wo Kinder Stabilitaet brauchen.

Fuer Queer Switzerland ist das Thema ein nationales Dossier mit lokaler Wirkung: Beratungsstellen, Familienorganisationen und Community-Gruppen werden in den kommenden Monaten erklaeren muessen, was der Entscheid konkret bedeutet. Wichtig bleibt, direkt auf die Quelle zu verlinken und keine individuelle Rechtsberatung zu ersetzen.

Fonte: LOS / Pink Cross / TGNS / Dachverband Regenbogenfamilien

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